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  • Erfolge nur bei sehr kleiner Gruppe von Patienten nachgewiesen

    London/Sydney – Ein neues Medikament der sogenannten zielgerichteten Therapie könnte Melanom-Patienten mit Gehirnmetastasen Hoffnung geben: Im Rahmen einer laufenden Studie mit dem Medikament Dabrafenib zeigte sich laut Publikation der aktuellen Ergebnisse in der britischen Fachzeitschrift “The Lancet”, dass ein Gutteil der betroffenen Patienten behandelt werden können.

    Dabrafenib blockiert das bei der Hälfte aller Melanom-Patienten mutierte BRAF-Gen, welches die Entwicklung der Krebserkrankung fördert. Genau für diese Patienten ist das neue Arzneimittel gedacht. In der australisch-amerikanischen Studie wurde zunächst die nach Ansicht der Experten optimale Dosis des Medikaments bei insgesamt 184 inoperablen Erkrankten bestimmt. Dann wurden damit gezielt Patienten behandelt, die BRAF-Mutationen aufwiesen. Bei der primären Melanom-Erkrankung konnte bei rund 50 Prozent der Erkrankten ein Schrumpfen des Tumors beobachtet werden.

    Patienten mit zerebralen Metastasen profitierten von der Therapie ebenfalls. “Bei neun der zehn Patienten, welche Dabrafenib bekamen, zeigte sich eine Reduktion der Metastasen. Bei vier der Erkrankten verschwanden diese komplett,” so Gerald Falchook vom MD Anderson Krebszentrum in Texas.

    Die ersten vorläufigen Ergebnisse der Studie waren bereits im Jahr 2010 beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) in Milan vorgestellt worden. Wolfgang Wick, Mitglied der ESMO-Forschungsgruppe für Gehirntumoren: “Diese Studienergebnisse bedeuten einen Schritt nach vorn bei der Behandlung dieser tödlichen Krebserkrankung. (…) Das ist die erste Studie, die zeigt, dass man mit einer zielgerichteten Therapie bei einer ganz bestimmten Gruppe von Patienten mit Gehirnmetastasen einen Behandlungseffekt erzielen kann.” (APA/red, derStandard.at, 18.5.2012)

     

    Quelle: Der Standard, 18.05.2012

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  • Institut für Hypnoseforschung – Freitag Seminare.

    Ein Pressebericht über Krebs und dessen Heilung!

    Krebs kann durch mehr Wissen um die Zusammenhänge von seelisch-körperlichen Ursachen besiegt werden. Wir alle haben bewusst aber auch unbewusst zu viele male Krebs als eine tödliche Krankheit in uns abgespeichert.

    Es spricht sich herum, das das Wissen um die seelische Belastungen von der Schulmedizin bei Krebserkrankungen sträflich und oft mit tödlichen Folgen vernachlässigt wird“.

    Dies ist ein Plädoyer das versucht Betroffenen eine gesündere Meinung zu dieser Geißel der Menschheit zu vermitteln und er plädiert für ganzheitliche Heilungswege. Zuerst gilt es, die Seele zu heilen, dann folgt der Körper fast von alleine.

    „Heilung geschieht durch Befreiung von Angst“
    Von jährlich etwa 450.000 an Krebs erkrankten sterben noch immer über 200 000 Personen an dieser Krankheit. Erhard F. Freitag: Bestsellerautor und einer der Pioniere der spirituellen Psychotherapie wollte vor einigen Monaten in der Talkrunde „Nachtcafé“ (SWR) die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung der Psychosomatik lenken. Er fand dort kaum Gehör. Agnes und Roland Häke haben den bekannten Therapeuten am Bodensee in der Schweiz besucht.

    Erhard F. Freitag weiß, wovon er spricht, wenn er über Krebs und dessen Heilung berichtet: zweimal war er selber an Lymphdrüsenkrebs erkrankt. 1988 schickten ihn die Ärzte zum Sterben nach Hause. Doch der Autor von 11 Büchern mit über 10.000.000. Lesern der bereits in 16 Sprachen übersetzt worden ist tat das, was er in seinen Werken beschreibt: er aktivierte die

     „Kraftzentrale Unterbewusstsein“. (Beschrieben in seinem gleichnamigen Buch)
     
    Ein ganzheitlich denkender Schulmediziner in Bad Aibling und Erhard Freitag mit seiner Methode gingen gegen die Krankheit an. Erfolgreich – sämtliche Metastasen verschwanden innerhalb von drei Monaten! Erhard Freitag erzählt, dass er schon damals eine Methode des amerikanischen Psychoonkologen O. Carl Simonton in seine von Dr. Josef Murphy und ihm entwickelte Therapie anwandte: Dort, wo Schulmedizin und Psychosomatik zusammen arbeiten, sei Erfolg bei der Krebsheilung nichts Ungewöhnliches mehr! Umso mehr ärgert es ihn nach der Sendung „Nachtcafé“, dass das Thema der Psychosomatik „so offensichtlich vernachlässigt“ wurde. Und tatsächlich: Moderator Wieland Backes unterhielt sich im Verlaufe der Sendung fast ausschließlich nur mit dem Psychoonkologen Prof. Thomas Küchler, Prof. Otmar D. Wiestler, Erhard Freitag und der Schauspieler Klaus Wildbolz („Meine Frau ist an der Chemotherapie gestorben, nicht an Krebs“) kamen in der Runde kaum noch zu Wort.
    Auf mögliche Gründe für eine Krebserkrankung angesprochen, findet Erhard Freitag deutliche Worte: „Menschen, die lange Ärger runterschlucken, den Mund halten um des lieben ‚Friedens’ willen, sind krebsgefährdet. Das Ärgerpotential werde unterdrückt, akkumuliere sich, wird zur Aggression welche das Immunsystem belastet und sich gegen die eigene Person richtet.

    • „Mit dieser Mentalität kann unser innerer Arzt  nicht aktiv werden und unser Immunsystem wird schließlich, im Laufe der Jahre schachmatt gesetzt“.
    • Je mehr ein Mensch sich ärgert, umso weniger kann das Immunsystem seine Arbeit tun. (Ärger ist Gift, dass die Seele kontaminiert)
    • „Je mehr Ärger, umso anfälliger sind diese Menschen für Krebs und selbstverständlich auch für viele andere Krankheiten“.

    Natürlich kann auch aus der Kette der Vorfahren eine Krebs begünstigende genetische Voraussetzung (Disposition) eine Rolle spielen. Ebenso die sich immer weiter vermehrenden Umweltgifte und belastende Strahlungen, denen wir alle ausgesetzt sind. Es sind zurzeit über 1000 Krebserzeugende Substanzen bekannt.
    1988 bei der ersten Krebserkrankung stellte Erhard Freitag seine Ernährung drastisch um. Mit, von ihm ausgebildeten Therapeuten, arbeitete er sein Leben mittels einer umfänglichen Rückschau konsequent auf. Negative Programme aus der Kindheit wurden im Unterbewusstsein aufgespürt und gelöscht. Nachdem Krankmachende seelische Belastungen aufgelöst wurden, konnte mit positiven, lebensbejahenden Suggestionen neuer Lebenswille wieder die Leitung übernehmen.
    Eine basische Ernährung mit vorangehender Entsäuerung des Körpers trug ganz sicher auch zum Heilerfolg bei. Dazu nahm der Heilpraktiker ausgesuchte, hochwertige Vitaminpräparate zu sich. Aber auch schon damals gab es Statistiken mit Angst machenden Zahlen. „Glaube
    nicht an die Statistik, glaube an Dich und an das ewige Leben“ – Erhard Freitag spricht eindringlich, fast beschwörend. Der Krebskranke müsse „wirklich gesund werden wollen“. Das ist verständlicher weise durch viele Jahre verdrängtem Frust und Ärger sicher nicht so leicht, aber machbar ist es im Falle einer schweren, lebensbedrohlichen Erkrankung ganz sicher!
    Er sprach darüber wie oft er depressive Patienten erlebte, die über einen längeren Zeitraum eine sogenannte, „Innere Kündigung“ ausgesprochen hatten und deshalb mehr, oder weniger unbewusst mit der Krankheit nicht mehr fertig wurden bzw. mit ihr kokettierten!

    Er sagt dann: „Sie müssen hauptberuflich ihre Gesundheit betreiben!“  und „kümmern Sie sich von nun an sehr viel mehr um ihre Lebensqualität!“.

    Auch diese Worte fallen mit großer Wahrscheinlichkeit in einem therapeutischen Gespräch mit dem weltbekannten bekannten Psychotherapeuten.

    „Wir müssen Ursachen der Erkrankung des Patienten finden und auflösen, dann steht einer Heilung nicht mehr allzu viel entgegen.

    Es gelte, das Unterbewusstsein zu erreichen. Die Arbeit mit dem Unterbewusstsein kann schnell, wenn wir es denn wirklich wollen zur umfassenden Genesung führen Nur wenige Beratungsgespräche pro Woche führt er heute noch selbst. Dann übernehmen von ihm ausgebildete Therapeuten den Patienten. Der Therapeut mit seiner 34jährigen Erfahrung ist natürlich nach wie vor präsent. Und er macht immer Mut, sich auf keinen Fall ausschließlich auf die Chemotherapie zu verlassen. Man kann sehr wohl die negativ Erscheinungen einer Chemotherapie abpuffern.

    „Chemische Präparate können die Krankheitsursachen nicht beseitigen. Das heißt, die seelische Belastungen sind mit Chemie nicht erreichbar“

    Markante Worte eines Lebens und krebserfahrenen Therapeuten. Er legt Wert auf die Feststellung, „dass das was er vermittelt, nicht krebsspezifisch ist“.

    Bei vielen Krankheiten aber auch bei gravierenden und doch ganz alltäglichen Problemen im beruflichen wie auch privaten Bereich, sollte man „Die Kraftzentrale Unterbewusstsein“ einsetzen, aber auch dort heißt es: „Nach deinem Glauben wird dir geschehen“ ein weiterer Freitag-Kernsatz.

    Seine Bücher sind zeitlos und aktuell und das vielleicht mehr denn je. Es gibt Menschen die sagen:

    „Erhard Freitag war – überlebenswichtig“. für mich

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  • Bisher habe ich es vermieden, allzu viel im Internet nach dem malignen Melanom und dem Zelboraf zu suchen.  Aber nun habe ich mich darüber etwas und auch ausreichend informiert.  Das Zelboraf (Vemurafenib) führt zum Zelltod (Apoptose). Wenn ich darauf  gut anspreche kann es gute Aussichten geben. So funktioniert die Apoptose (Wikipedia):

    Die Apoptose (altgr. ἀπόπτωσις apoptosis, von ἀποπίπτειν apopiptein ‚abfallen‘) ist eine Form des programmierten Zelltods. Es ist ein „Selbstmordprogramm“ einzelner biologischer Zellen. Dieses kann von außen angeregt werden (etwa durch Immunzellen) oder aufgrund von zellinternen Prozessen ausgelöst werden (etwa nach starker Schädigung der Erbinformation). Im Gegensatz zum anderen bedeutenden Mechanismus des Zelltodes, der Nekrose, wird die Apoptose von der betreffenden Zelle selbst aktiv durchgeführt und ist somit Teil des Stoffwechsels der Zelle. Dadurch unterliegt diese Form des Zelltods strenger Kontrolle und es wird gewährleistet, dass die betreffende Zelle ohne Schädigung des Nachbargewebes zugrundegeht. Die Apoptose unterscheidet von den anderen Formen des programmierten Zelltods, dass bei ihr eine Gruppe von Enzymen, die proteolytische Aktivität aufweisen, sogenannte Caspasen, eine zentrale Rolle spielen.

    Apoptose und Nekrose lassen sich schon optisch leicht unterscheiden. Während bei der Apoptose ein Schrumpfen der Zelle einsetzt und ein Abbau der DNA durch Endonukleasen in definierte Stücke stattfindet (als DNA-Leiter bekannt und mittels Elektrophorese und sog. TUNEL-Methode nachweisbar), schwillt bei der Nekrose die Zelle an, wobei deren Plasmamembran zerstört wird. Als Folge kommt es zu lokalen Entzündungen, da Cytoplasma und Zellorganellen in den Extrazellularraum freigesetzt werden, welche durch Makrophagen (Fresszellen) beseitigt werden müssen. Im Vergleich zur Nekrose ist die Apoptose die häufigere Form des Zelltods.

    Ich bin nun gespannt, wie sehr es bei mir wirkt. Ich habe auch gelesen, das dasZelboraf bei gutem Verlauf abgesetzt werden kann. Mal schauen.

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  • Ich habe ein malignes Melanom. Leider spät entdeckt. Das Zelboraf scheint zu wirken.  Ein Geschwulst voll mit den Krebszellen bildet sich schnell zurück.  Ich hoffe, das auch die Krebszellen im Körper so schnell zurück gehen. Oder aber empfindlich reduziert werden.

    Hier ein kleiner auszug aus Wikipedia:

    Vemurafenib ist der internationale Freiname für einen Wirkstoff, der unter dem Namen Zelboraf im August 2011 für die Behandlung des malignen Melanoms in den USA zugelassen wurde. Die Substanz wurde von Roche und Plexxikon entwickelt. Plexxikon wurde im April 2011 von Daiichi-Sankyo gekauft, so dass diese beiden Firmen Zelboraf® gemeinsam vermarkten werden.[2]

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  • Heute, am 08.05.2012, verspüre ich wieder das Gefühl, das mein Hautkrebs langsam aber sicher an Fahrt verliert. Oder sogar zurückgeht.Ein gr0ßes Krebsgeschwulst in der linken Leiste verkleinert sich seit dem 12. März 2012. Waren es anfangs  ungefähr 3,5  cm mal 2 cm ist es jetz kaum noch zu fühlen. Es scheint, als würde es täglich kleiner werden. Meine Ärztin wir morgen in der Uni-Klinik in Mainz wieder überrrascht werden. Ob das jetzt bedeeutet, das die Krebsmetastasen im ganzen Körper ebenso zurück gehen? Wohl schon. Es ist ja kaum anzunehmen, das das Medikament nur auf einen Punkt losgeht.   Das bedeutet aber auch, das die Nebenwirkungen weiterhin meinen Alltag bestimmen.  Die Fotos sind von meiner letzten Chinareise nach Nanchang in 2011.

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  • Seit dem 12.03.2012 nehme ich nun Zelboraf 240 mg.  Was hat sich verändert? In der linken Leiste hatte ich ein großes Geschwulst. 4 cm mal 1,5 cm.  Bei einer Biopsie wurde hieraus eine Gewebeprobe entnommen und festgestellt, das das Geschwulst voll Metastasen war. Heute ist das Geschwulst um 95 % reduzoiert. Zelboraf 240 mg hat ganze Arbeit geleistet. Ich nehme keine Schmerzmitel mehr. Weil ich keine Schmerzen habe.

    Was ist der Preis dafür? Mit gehen die letzten Haare aus. Der Bart wächst nur ganz langsam. Ich wende Sonnenschutzöl mit Faktor 30 und 50 an. Einige Zeit bevor ich in das Freie muß, trage ich den Sonnenschutz 2 – 3 mal auf.  Große Hüte, ein Panamahut, schützen meinen Kopf größtmöglich.  Handschuhe unterstützen mich beim Autofahren.  Autofahren tue ich nicht regelmäßig da ich mich oft sehr erschöpft fühle. Richtig erschöpft. Ich bin dann meist zu nichts in der Lage. Spaziergänge kann ich jetzt langsam ausdehnen. Warum auch immer, ich hatte seit ich mich erinnern kann, Fingernägel gekaut. Seit Anfang April wachsen die Fingernägel und sehen nach 30 Tagen bereits fantastisch aus.

    Auch psychisch scheint es einige Belastungen zu geben.  Immer wieder gibt es starke emotionale Momente. Ich löse diese dann mit der paradoxen Intension auf.  Von dieser Methode habe ich bei Viktor Frankl gelesen.  Ich höre mir dann ganz bewußt alles an das micht bewußt sehr rührt. Meist Musik auf Yotube.com. Klassische Musik gesungen bei allen möglichen Gelegenheiten. Paul Pott mit seinem Nessum Dorma ist so eine Nummer die mich sehr rührt.  Diese Methode hilft mir sehr und löst diese traurigen Momente auf. Ich will glücklich sein und so mit meiner Krankheit besser umgehen zu können.

    Ich nutze alles Möglich was sich positiv auswirkt. Da auch meine Frau und meine Familie sehr positiv reagieren und auf mein Betreiben dem Krebs in mir mit großen mentalen Abstand begegnen  kommen mir nur sehr selten negative Gefühle.

    Ich hoffe, das alle drum herum positiv abläuft. Ich habe die Frührrente beantragt und muß sonstigen Papierkram erledigen.

     

     

     

     

     

     

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  • Heute, 28.04.2012, war wieder ein sonniger Tag und mit viel Mut und Vorbereitung wagte ich mich zum Supermarkt. Es sind rund 25 Minuten zu Fuß und die Sonne stand etwas tiefer um 17:00 Uhr. Ich habe mich 2 mal mit Sonnenschutz, Faktor 30, eingecremt und kann im nachhinein feststellen, des trotz leichter Bekleidung kein Sonnenbrand entstand und somit keine Schmerzen. Das macht Mut.

    Das Schmerzmittel habe ich seit einigen Tagen abgesetzt und ich spüre keinerlei Schmerzen. Das war vor der Behandlung mit Zelboraf anders. Am 21.06.2012 habe ich die nächste große Untersuchung. Ich hoffe auf gute Nachrichten

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  • Heute ist der 25.04.2012 und große Müdigkeit überfällt mich. Das Fussballspiel Real Madrid – FC Bayern München hält mich wach während ich den Nachmittag verschlafen habe und nach einen Spaziergang von 30 Minuten nun völlig erschöpft bin. Ich nehme kein Schmerzmittel mehr und stelle fest das es auch keinen Schmerz mehr gibt. Die Metastasen sollen zwischen Magen und Rückenwand liegen und scheinen etwas weniger geworden zu sein. Oder aber weniger agressiv.  Anfang Juni gibt es ja die ersten genauen Test allen technischen Möglichkeiten und dann werden wir ja sehen wie es steht. Das Geschwulst in der linken Leiste ist jedenfalls weg.  Die Nebenwirkung für die Haut sind gewaltig und belasten den Körper und die Psyche. Augen und Gelenke reagieren nicht so empfindlich.

    Grundsätzlich ist meine persönliche Umgebung recht zuversichtlich ob der positiven Entwicklungen.  Auch ich bin recht zuversichtlich.

     

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  • Mittlerweile nehme ich seit 12.März Zelboraf und es offenkndig, weil auch optisch zu sehen, das sich die Krebszellen reduzieren. Nachdem ich einen Tag vor meinem Geburtstag am 03.04. mit meinen Eltern in Mistelbach, Österreich, einen 30 minütigen Spaziergang zum Garten meiner Eltern machte, kam etwas mit der Sonne in Berührung. Vor allem der Gesichtsteil der nicht vom Panamahut geschützt war. Ich habe es nach 15 Minuten gemerkt, das ich zuviel Sonne abbekommen habe. Es folgten 10 Tage der Schmerzen. Es ist unglaublich, wenn die Haut keinerlei UV-Schutz hat,  wie dann die Sonne die Haut verletzen kann.  Salben helfen, aber es dauert wirklich lange. Heute am 21.04.2012, 19 Tage danach, ist die Lippe immer noch nicht in Ordnung.

    Allerdings geht es mir gut. Seit Tagen ist es kühl, wenig Sonne. So gehe ich jeden Tag eine Stunde spazieren und einkaufen. Mehr geht kaum. Die Frührrente ist beantragt.  Antrag auf Schwerbehinderung auch. Jetzt kommt noch der Antrag auf eine Sozialwohnung. Meine Frührrente wird nicht allzu hoch sein. Das Medikament scheint den Krebs im Griff zu haben, die Krebszellen scheinen sich zurück zu bilden. 1 mal im Monat Kontrolle. Alle 3 Monate Untersuchungen mit CT und MRT. Krebszellen zählen.  Ich will gar nicht an den Sommer denken. Wie werde ich der Sonne entfliehen. Sonnenschutzmittel mir Faktor 50 ist das Minimum. Es gibt noch stärkere in der Apotheke. Mittlerweile bin ich seit meinem Flug nach Nicaragua im Sommer 2011 nicht mehr geflogen. Meine Lufthansa-Senator-Karte gilt noch bis 02/2014.

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  • Seit wenigen Wochen nehme ich Zelboraf 240 mg. Ein sehr teures Medikament. Es arbeitet mit Proteinen. Die Nebenwirkungen für mich sind –  Sonne ist ab sofort mein Todfeind. Müdigkeit, es fühlt sich an als würde das Medikament die ganze Power aus dem Leib ziehen. Gelenkschmerzen.

    Erfolg –  Ein großes Geschwulst in der Leiste, voll Krebszellen, groß wie eine mittelgroße Kartoffel hat sich auf ca 0,8 mal 0,8 cm reduziert. Anscheinend haben sich die Krebszellen auch im Körper reduziert. Zumindest örtlich reduziert.

    Blaue Flecken sind weg.

    Das würde bedeuten das das Medikament sehr effektiv ist. Auch wenn klar ist, das aktuell die Krebszellen nicht vollständig verschwinden werden, gibt es Anlass zu Hoffnung. Wie lange ich das Medikament nehmen muß, weiß ich noch nicht. Alle 3 Monate gibt Schädel-MRT (wegen Gehirntumor), CT, Bluttest usw.

     

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  • Was für ein toller Tag heute am 22.03.2012.  Der erste Tag seit 6 Wochen ohne Beschwerden und mit klarem Kopf.

    Fast könnte ich meinen, alles ist überstanden und ich kann wieder arbeiten. Aber wie das so ist – ich habe viele Telefonate geführt. Krankenkasse, Rentenamt, Wohnungsamt. Helfe meiner Frau auch etwas bei ihrem Business. Chinesen machen immer irgendwie Business. Ich freue mich auf ein wunderbares Wochenende und werde irgendwie versuchen mit der sonne klar zu kommen.

    Wir werden auch nach Wiesbaden-Schierstein fahren und dort ein wirklich gutes Eis essen. Allerdings erst am Abend. Wegen der Sonne.

    Bin gespannt was am 11.04.2012 bei meinem nächsten Treffen in der Uni-Klinik-Mainz rauskommt.

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  • Nun bin ich seit rd.  2,5 Wochen dabei, sehr teure Medikamente einzunehmen. Die Chemotherapie ist nicht notwendig. Allerdings sind die Nebenwirkungen recht drastisch.  Das Wochenende habe ich mit einem deformierten Gesicht verbracht. Die Sonne ist mittlerweile mein größter Feind. Die Haut rebelliert.

    Der Tumor, der sich in der Leiste sichtlich gebildet hat, scheint sich zurück zu bilden. Das wäre wirklich eine gute Nachricht.  Und viel Schlaf ist ebenfalls eine Nebenwirkung. Die Schmerzmittel scheinen gut eingestellt zu sein und somit sind die Gelenkschmerzen, ebenfalls eine Nebenwirkung, recht gering. Körperliche Belastung minimal. Sparziergänge am Main sind recht kurz und führen zu Atemnot.

     

    Naja, es gibt Hoffnung und bin recht optimistisch.

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    Hurra, hurra, am 09.03.2012 komme ich wieder in die Uni-Klinik-Mainz, Hautkrebsabteilung. Meine Ärztin  empfängt mich und ich spüre, das Sie gute Nachrichten hat. Ich gehöre zu der Gruppe von 50% die den Krebs als Erb-Veranlagung in sich tragen. Seit einigen Wochen gibt es ein Medikament aus den USA, das diesen Krebs aktiv bekämpfen kann. Mit Nebenwirkungen. Es kann natürlich sein, das die Krebszellen sich neu entfalten und das Medikament umgehen. Das geht aber nicht von heute auf morgen.  Da die Uni-Klinik-Mainz bei der Erprobung eine aktive Rolle gespielt hat, sind die Nebenwirkungen bekannt. die Ärzten klärt mich darüber auf und kennt auch diverse Gegenmittel für die Minderung der Nebenwirkungen.

    Es ist fast wie Geburtstag. Ich versuche mich auch mental aufzubauen. Und zwar mit Erhard F. Freitag. Auch die geistige Ebene braucht eine Unterstützung und ich fange an mich damit zu beschäftigen. Ich kann nun meine Freunde und Familie über dieses endgültige Ergebnis berichten. natürlich auch, das es eine legitime Chance gibt. Wenngleich die Ärztin auch erklärt, das eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt wird und eine Frühverrentung überlegt werden soll.

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    Nach rund 4 Wochen und der Gewebeentnahme wird ein Termin in der Tumorabteilung in der Uni-Klinik-Mainz vereinbart. Das sind dann 5 Wochen. Die Schmerzen werden langsam unerträglich und ich bin völlig groggy.

    Am Freitag, dem 24.02.2012 kamen alle Untersuchungsergebnisse, auch das chemohytologische, und es war klar. Diagnose Worstcase.

    malignes melanom, fortgeschritten. Begrenzte Lebenszeit. Sehr begrenzt.  3 Stunden später habe ich einen Termin in der Hautkrebsklinik der Uni-Klinik-Mainz.  Jetzt geht alles ganz schnell. Innerhalb weniger Stunden am Freitag die ersen Untersuchungen. Für die nächste Woche werden Schädel-MRT, CT und andere Untersuchungen angeordnet. Das Ergebnis ist ernüchternd. Der Krebs hat sich im Körper verteilt.  Daraufhin wird die letzte Untersuchung, der letzte Hoffnungsschimmer, angeordnet.  Eine Testung auf  Braf V600E Mutuation wird angeordnet. Wieder eine Woche und die Schmerzen werden schlimmer. Die Nerven liegen blank. Ich telefoniere nicht. Meine Frau, wir haben erst vor 8 Monaten geheiratet, sie kommt aus Chongqing, China, ist mir eine treue Begleiterin. Diese zarte Person will nicht glauben, das es vorbei ist und ist der Fels in der Brandung.

     

     

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  • Es ist Mitte Januar 2012 und meine Frau stellt eines Morgens eine mindestens taubeneiergroße Schwellung an meinem linken Oberschenkel fest. Unterhalb der Leiste.  Panik bricht in mir aus und totales Unverständnis was das sein könnte. Aber das Gefühl ist glaskar: “das ist nicht etwas, was schnell vorbeigeht”.

    Mein Hausarzt, so sind die Wege nun mal, gibt mir eine Überweisung zum Ultraschall in eine Tagesklinik in Mainz.  Rätselraten und dann kommt der entscheidende Hinweis auf ein Unterleibs-MRT.  Auch damit wird nichts klarer. Was klar wird, das ist etwas was in der Uni-Klinik-Mainz geklärt werden muß. Und zwar beginnend mit einer Biopsie, einer Gewebeentnahme.  Eine Woche warten.  Am 17.02.2012 wird eine Gewebeprobe entnommen.

    Die Nacht davor werde ich von wahnsinnigen Schmerzen um Mitternacht fast um den Verstand gebracht. Die rechte Seite und der Rücken schmerzen so, das es mir die Luft zum Atmen nimmt. Glücklicher hatte ich Schmerztabletten zu Hause. Ich nehme zwei und habe dann tagsüber heftige Magenschmerzen. Aber ich kann in die Uni-Klinik zur Gewebeentnahme.  Die Schmerzen fühlten sich an, als würde etwas Böses entstehen.

     

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